J&J Medical Devices: Gemeinsam weiter gehen

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Zusammenarbeit in Krisenzeiten heißt Austausch und Unterstützung!

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch in Krisenzeiten wollen wir für Sie Partner sein und Ihnen mit unserem Johnson & Johnson Freiwilligenprogramm bei der Betreuung von COVID-19-Patienten Unterstützung anbieten. Eine Vielzahl unserer Mitarbeiter, mit der notwendigen medizinischen Ausbildung, würde Ihnen hier gerne aktiv und im Einsatz vor Ort zur Seite stehen. Benötigen Sie helfende Hände? Melden Sie sich gerne!

Außerdem: Bei der Suche nach Wegen aus der Corona-Krise zeigt sich deutlich: Wir können nur dann erfolgreich sein, wenn wir miteinander kooperieren, Netzwerke bilden, uns austauschen und voneinander lernen. Deshalb unterstützen wir Veranstaltungen wie den World Health Summit, der in diesem Jahr vom 25.-27. Oktober komplett virtuell stattfand. Wir haben dort aktiv mitdiskutiert und Dr. Paul Stoffels, unser weltweiter Forschungschef, gab Einblicke in die aktuelle Impfstoff-Entwicklung.

Lesen Sie mehr zu diesen wichtigen Themen und finden Sie die Kontaktdaten zum Freiwilligenprogramm in diesem Newsletter.

Lassen Sie uns positiv und mutig in die Zukunft blicken und hoffen wir, dass im nächsten Jahr wieder (mehr) persönliche Begegnungen möglich sind.

Wir wünschen Ihnen unbeschwerte Weihnachtstage mit viel Zeit für Nähe, Genuss und Muße.

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P.S. Wir freuen uns über Ihre Anregungen an [email protected].


DAS JOHNSON & JOHNSON FREIWILLIGENPROGRAMM

Im Kampf gegen Corona wollen wir noch mehr tun. Wir wollen Sie und all diejenigen, die sich Tag für Tag unermüdlich um COVID-19-Patient:innen kümmern, tatkräftig unterstützen. Denn in unserem Unternehmen sind viele medizinisch hervorragend ausgebildete Menschen beschäftigt. J&J ermöglicht diesen Mitarbeiter:innen, 14 Wochen lang bezahlten Urlaub zu nehmen, um in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder Impfzentren bei der Patientenversorgung zu helfen. Allein bei J&J Medical Devices Deutschland haben sich rund 80 Kolleg:innen zu diesem Freiwilligendienst bereit erklärt. Eine von ihnen ist Laura Gador. Die ausgebildete Krankenschwester hat auf der COVID-Intensivstation am UKE Hamburg schwer erkrankte Patienten betreut. Hier berichtet sie über ihre Erfahrungen und Beweggründe.

Brauchen Sie noch helfende Hände?

Wenn Sie also im Kampf gegen die Pandemie Verstärkung brauchen, melden Sie sich gern bei uns. Schreiben Sie eine kurze E-Mail an Frank Kötgen ([email protected]) oder Elmar Hofmann ([email protected]). Wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung und besprechen die Details und Möglichkeiten. Lesen Sie hierzu auch das persönliche Schreiben unseres Geschäftsführers Herrn Kristof Boogaerts.

GEMEINSAM WEGE AUS DER CORONA-KRISE SUCHEN

Wege aus der weltweiten Pandemie finden wir nur gemeinsam. Deshalb haben wir von Johnson & Johnson uns in diesem Jahr beim World Health Summit, dem wichtigsten strategischen Treffen zur globalen Gesundheit, engagiert und aktiv in die Diskussion eingebracht. Aufgrund der Pandemie fand der internationale Kongress mit 300 Rednern und mehr als 6000 Teilnehmern aus über 100 Nationen vom 25. bis 27. Oktober ausschließlich virtuell statt. Seit der Gründung 2009 bringt der Gipfel führende internationale Wissenschaftler, Politiker und Vertreter aus Industrie und Zivilgesellschaft zusammen, um Lösungen für globale Gesundheitsprobleme zu finden. Im Mittelpunkt des diesjährigen World Health Summit stand die Bewältigung der Corona-Krise.

WANN WERDEN WIR EINEN IMPFSTOFF HABEN?

Für viele Teilnehmer war die Frage nach dem Impfstoff von größtem Interesse. Der Forschungschef von Johnson & Johnson, Dr. Paul Stoffels, hat bei einer Podiumsdiskussion dazu seine Erkenntnisse und Einschätzungen geteilt: „Ein Impfstoff wird uns vermutlich Anfang nächsten Jahres, evt. auch erst später im Jahr 2021 zur Verfügung stehen. Wenn wir aber davon sprechen, genügend Impfstoff für alle Menschen weltweit zu haben, werden wir daran noch ein bis zwei Jahre arbeiten müssen.“1 Dr. Stoffels, der seine Laufbahn als Arzt in Afrika mit Schwerpunkt auf der Erforschung von HIV und Tropenkrankheiten begann, ist zuversichtlich: „In zwei Jahren wird es wahrscheinlich genügend Impfdosen für alle geben. Aber genauso wichtig ist die Implementierung. Das heißt, wir müssen jetzt gemeinsam daran arbeiten, die Infrastrukturen zu schaffen, um möglichst viele Menschen weltweit impfen zu können.“1

WISSEN NICHT HORTEN, SONDERN TEILEN

„Wir haben direkt Anfang Januar, als die Virussequenz von den Chinesen veröffentlicht wurde, begonnen, einen Impfstoffkandidaten gegen SARS-CoV-2 zu entwickeln“, erklärt Stoffels. „Unsere Forschungsteams konstruierten und testeten in Zusammenarbeit mit dem Beth Israel Deaconess Medical Center, das zur Harvard Medical School gehört, mehrere Impfstoffkandidaten, um diejenigen zu identifizieren, die am vielversprechendsten eine Immunantwort hervorrufen. Dazu haben wir bereits bestehende und bewährte Technologien genutzt, die u. a. schon bei der Entwicklung des Ebola-Impfstoffs zum Einsatz kamen. Ende März ist es uns gelungen, einen Leitkandidaten für die COVID19-Impfstoff-Entwicklung zu identifizieren.“1
Aktuell sind weltweit über 50 Impfstoffkandidaten verschiedener Firmen und Institutionen in der klinischen Prüfung, davon 13 in groß angelegten Phase-III-Studien mit bis zu 60.000 Probanden.2 In den kommenden Wochen und Monaten sind erste (vorläufige) Ergebnisse zu erwarten.

ALLE SIND MIT HERZ UND SEELE DABEI

„Unsere Teams sind unermüdlich im Austausch mit wissenschaftlichen Partnern und Institutionen in der ganzen Welt. Es gibt keine Grenzen in der Zusammenarbeit, auch nicht mit all den Institutionen wie FDA, EMA, NIH etc. Alle sind mit Herz und Seele dabei! Parallel erhöhen wir unsere Produktionskapazitäten, denn es ist unser Ziel, einen wirksamen und sicheren Impfstoff gegen SARS-CoV-2 schnellstmöglich und in ausreichender Menge überall dort zur Verfügung stellen zu können, wo er benötigt wird. Schon Anfang 2021 könnten erste Impfstoffdosen für die Notfallversorgung verfügbar sein. Bis Ende 2021 wollen wir weltweit mehr als eine Milliarde Impfstoffdosen bereitstellen.“


Johnson & Johnson Medical GmbH, Robert-Koch-Straße 1, 22851 Norderstedt, Deutschland
Tel.: 49(0)40 5297 3200, Fax: 49(0)40 5297 3209, E-Mail: [email protected]

Sitz des Registergerichs: Amtsgericht Kiel
Zentrales Handelsregister: HRB 1045NO
Ust.Id.Nr. DE134846576
Geschäftsführer: Kristof Boogaerts (Vorsitzender), Andrew Morris


1 World Health Summit 2020. WS 02 - Innovations to Improve Pandemic Preparedness. 25. Oktober 2020. https://www.youtube.com/watch?v=xruVNdSPw9w&feature=youtu.be. Letzter Zugriff am 09.11.2020
2 WHO. Draft landscape of COVID-19 candidate vaccines. 10. Dezember 2020. https://www.who.int/publications/m/item/draft-landscape-of-covid-19-candidate-vaccines. Letzter Zugriff am 15.12.2020.